Containerschiff bei blauem Himmel auf offener See.

BerufsschifffahrtUnglücke und Schäden verhindern

In der Berufsschifffahrt können Leckagen an Rumpf, Tanks oder Leitungssystemen schnell zu erheblichen Risiken führen – insbesondere beim Transport gefährlicher oder umweltrelevanter Stoffe. Unkontrollierter Austritt von Wasser, Öl, Chemikalien oder Gasen kann nicht nur Mensch und Umwelt gefährden, sondern auch zu kostspieligen Verzögerungen und Ausfällen im Betriebsablauf führen.

Die Leak Stop Gun (LSG) bietet hier eine effektive Notfalllösung. Das kompakte System ermöglicht die schnelle und zuverlässige Abdichtung von Leckagen – auch unter Druck und bei eingeschränkten Platzverhältnissen. Der CO₂-betriebene Abdichtballon passt sich beschädigten oder unebenen Oberflächen flexibel an und wirkt innerhalb weniger Sekunden.

Gerade vor dem Hintergrund reduzierter Besatzungsstärken ist eine einfache und sichere Handhabung entscheidend. Die LSG kann ohne Spezialwerkzeug und ohne aufwendige Schulung von der Besatzung eingesetzt werden und ergänzt bestehende Sicherheits- und Notfallsysteme an Bord sinnvoll. Als Absicherung gegen das Unerwartete trägt sie dazu bei, Schäden zu begrenzen, Ausfallzeiten zu minimieren und die Betriebssicherheit von Frachtschiffen nachhaltig zu erhöhen.

Joost Kruitwagen Contractmanager tebezo

Bei einem Frittieröl-Unfall an einem Loswal in Kampen konnten wir dank der Leak Stop Gun den Wasserablauf sofort sichern und so verhindern, dass 1.000 Liter Palmöl ins Oberflächenwasser gelangen. Ein Werkzeug, auf das man sich in kritischen Situationen wirklich verlassen kann.

Unsere Empfehlung

Leak Stop Gun 400

Freisteller LSG 400

Die LSG 400 wird zur Abdichtung von Leckagen von einem Durchmesser von ca. 120 – 350 mm eingesetzt. Sie ist so konzipiert, dass sie dem Druck entsprechend einer Wassersäule von 6-7 m standhält.

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FAQ

Leckagen an Tanks, Leitungen oder Rumpfbereichen auf Schiffen können Mensch, Umwelt und Betrieb stark gefährden, insbesondere beim Transport gefährlicher Güter. Die LSG stoppt Wasser, Öl, Gas und chemische Flüssigkeiten schnell und zuverlässig.

Die Leak Stop Gun ist ein autonomes und vollständiges System zur schnellen Erstabdichtung von Leckagen. Sie basiert auf einer mechanischen, druckbasierten Abdichtungstechnologie, weshalb sie Lecks in Sekunden verschließt und dadurch die Gefahr von Schäden und kostspieligen Verzögerungen in der Frachtschifffahrt minimiert.

Es handelt sich bei der Leak Stop Gun um ein Spezialwerkzeug und wir empfehlen eine Schulung. Zusätzlich stehen Ihnen ein Anwendungsvideo sowie die Bedienungsanleitung zur Verfügung. Die Handhabung ist jedoch so einfach, dass nach der Einweisung jedes Besatzungsmitglied in der Lage ist, die LSG zu verwenden.

Ja, die LSG 150 und LSG S können unter Wasser eingesetzt werden. Belastbar getestet wurden beide Systeme in 20 m Tiefe. In der Bergungs- und Wrackindustrie kann das System auch in größeren Wassertiefen eingesetzt werden, dafür werden die Abdichtballons dann zusätzlich mit Überdruckventilen ausgestattet.

Die LSG ist als universelles System für nahezu alle Arten von Flüssigkeits- und Gasleckagen konzipiert. Ob an Tanks, Leitungen, Schläuchen oder Behältern – das System dichtet Leckstellen sowohl in drucklosen Umgebungen als auch unter Druck effektiv ab. Dank modularer Systemvarianten und optionaler Erweiterungen überzeugt die LSG selbst unter extremen Bedingungen: Sie verschließt Leckagen an schwer zugänglichen Stellen ebenso zuverlässig wie im Unterwassereinsatz.

Dieses breite Leistungsspektrum macht die LSG zur unverzichtbaren Ausrüstung für Profis und Privatanwender gleichermaßen. Einsatz findet die Technologie weltweit unter anderem bei Feuerwehren, in der Marine, in Industriebetrieben sowie im Transportwesen.

Die LSG sollte nach jedem Einsatz optisch kontrolliert und gereinigt werden. Bei häufiger Nutzung bitte alle beweglichen Teile (Kolbenstange, Abzugshebel, Sicherungshebel) fetten. Kommt die LSG nicht zum Einsatz, dann genügt eine jährliche Sicht- und Funktionsprüfung. Für den nächsten Einsatz wird die LSG immer mit einem neuen Abdichtballon und einem vollen CO₂-Druckbehälter ausgestattet